Du bist so gut darin, dich um andere zu kümmern.
Und manchmal wünschst du dir, einfach mal nicht verantwortlich zu sein.
Weil es anstrengend ist, immer für die anderen mit zu denken, mit zu regulieren.
Manchmal wünschst du dir, selbst gehalten zu werden. Wenigstens dann, wenn nichts mehr geht.
Aber du weißt nicht wie sich das anfühlt.
Nicht einmal, wenn du krank bist.
Denn am Ende scheint das ganze Leben deiner Familie wie ein Kartenhaus in sich zusammen zu fallen, wenn du nicht lieferst und präsent bist und leistet.
Du weißt nicht wie es sich anfühlt, bedingungslos gehalten zu werden.
Weil diejenigen, von denen du dir wünschst gehalten zu werden, selbst nie diese Erfahrung gemacht haben.
Am Ende wünschen wir uns doch alle das gleiche:
So geliebt und akzeptiert zu werden wie wir sind mit unserem ganzen Sein, ohne Maske, ohne Verstellen, mit unserem ganzen Wesen. Mit den guten Seiten und auch mit denen, für die wir uns noch schämen.
Wenn du selbst die Erfahrung machst, bedingungslos gehalten und geliebt zu werden, wenn du es nicht nur im Kopf, sondern mit deinem ganzen Körper weißt, dann wird das Verhalten der anderen ganz egal für dein Gefühl, geliebt zu werden.
Du weißt einfach aus dir heraus, dass du richtig bist.
Du fühlst dich geliebt und du verstehst die Worte der anderen nicht mehr als Kritik, sondern als Ausdruck ihrer eigenen Welt.
Dein Hustle hört auf, weil du nicht mehr versuchst, durch dein Tun genug zu werden.
Sondern du weißt, dass du genug bist.
Manchmal tust du viel und du bist gut.
Manchmal tust du wenig und du bist gut.
Manchmal tust du nichts und du bist gut.













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