Warum wir alle zu kurz denken
Lange habe ich es selbst immer wieder gesagt: Nach 21 Tagen hast du eine neue Routine, bis dahin musst du nur dranbleiben. Darum gibt es meine kleinen Einstiegs-Programme für Bewegung und Beckenboden: 20×5 – Beckenboden Daily und 24 Beckenboden-Audios OHNE Training.
Ziel hinter beiden Programmen ist: Einen Start finden. Und zwar einen mini-kleinen, denn zu große Hürden bringen manche von uns in den Freeze-Modus und am Ende machen wir gar nichts vor lauter Überforderung oder weil gerade Anfängerinnen sich oft selbst nicht zutrauen, größere Ziele zu erreichen. Weil sie in der Vergangenheit schon so oft aufgehört haben.
Die Hürde zu starten ist bei meinen kleinen Kursen klein genug, du du nur fünf bis zehn Minuten pro Tag Zeit investieren musst. Die täglichen Erinnerungen per E-Mail helfen dir dabei, dran zu bleiben.
So wie tägliches Zähneputzen wichtiger ist anstatt einmal im Jahr zur Zahnreinigung zu gehen, so ist ein tägliches Bewusstsein für deinen Körper wichtig, wenn du ihn stärken möchtest. Und noch besser ist die Kombination aus täglich ein bisschen tun und regelmäßig auch etwas mehr.
Das Problem ist: Innerhalb von einem Monat kommt uns doch so oft das Leben dazwischen. Starten wir dann bei Null, wenn die erste Erkältung oder ein wichtiger beruflicher Termin dazwischen kommt?
Es kommt darauf an.
Der 21-Tage-Mythos: Motivation versus Gewohnheit
21 Tage zur neuen Gewohnheit, das ist eine sehr vereinfachte Darstellung. Bei Bewegung ist ja oft das Problem, dass du sie meistens nicht täglich, sondern nur einmal pro Woche übst (außer du ziehst meine Mini-Kurse durch).
Fällst du dann einmal aus wegen Krankheit, beruflicher Reise oder Kindergeburtstag, passiert es ganz leicht, dass du aus der Routine wieder rausfällst. Dann war es noch keine Routine. Die Unlust, der innere Verhinderer hat dann leichtes Spiel.
Bevor ich meine
Die 90-Tage-Regel
Veränderung braucht Wiederholung. Nach 90 Tagen hast du gespürt, dass deine regelmäßige Bewegungs-Routine dir gut tut. Nicht nur deinem Körper, auch deiner mentalen Belastbarkeit, deiner Reislienz, deiner Stimmung. Bewegung ist so viel mehr als Training für die Muskeln.
Während nach 21 Tagen dein Bewusstsein merkt, dass dir deine neue Bewegungs-Praxis gut tut, braucht dein Unterbewusstsein noch mehr Zeit, um die Gewohnheit in der Tiefe als Automatismus zu verankern.
In deinem Gehirn werden nach 90 Tagen neue Verbindungen geknüpft. Die ehemals neuronalen Trampelpfade werden in diesem Zeitraum zu neuronalen Autobahnen und du kannst Gewohnheiten auch ohne eiserne Disziplin durchhalten.
Je länger du schon dabei bist, je leichter wirst du nach einer Pause durch Urlaub, Krankheit etc. wieder zurück in deine Routine finden.
Meine Einladung: Wenn du dich in 90 Tagen anders fühlen möchtest
Als meine Kundin bei Embodied Core Flow profitierst du neben der reinen Möglichkeit, beckenboden-gesunde Bewegung zu genießen von:
- Kontinuität
- persönlicher Begleitung
- motivierender Community
- regelmäßiger Praxis
- Abwechslung und Vielfalt
- meiner motivierenden Energie
Echte Veränderung passiert durch Wiederholung, Dranbleiben wird leichter durch den persönlichen Kontakt, wiederkehrende Erinnerungen per Email und WhatsApp und durch unsere Gemeinschaft.
Dein Ziel – klein genug zum Anfangen, groß genug zum Umsetzen
Was dich überhaupt starten lässt, ist nicht die Anzahl der aufgezeichneten Videos, die Anzahl der Live-Trainings, sondern dein persönliches Ziel.
Was möchtest du in den nächsten 90 Tagen erreichen? 90 Tage sind kurz genug, dass du dir zutrauen kannst, so lange dranzubleiben.
Für eine meiner Kundinnen ist das wichtigste Ziel jedes Jahr der Ski-Urlaub mit den Kindern, bei dem die Blase dicht halten soll, wenn sie über Hügel pest und nicht nur die eigene Ausrüstung, sondern auch noch die der Kinder trägt (manchmal inklusive Kind). Dann schafft sie auf einmal mehrere Trainingseinheiten (pro Woche sogar 3-5 halbstündige Aufzeichnungen) und spürt direkt einen Unterschied zum restlichen Jahr, wenn sie nur alle 2 Wochen am Training teilnimmt.
Wenn es für dich nicht der Ski-Urlaub ist – welches mittlere bis größere Ziel lässt dich selbstwirksam in Bewegung kommen?
Welches Ziel ist klein genug, dass du wirklich daran glaubst, es erreichen zu können?
Welches Ziel ist groß genug, dass du dafür mehr tun musst, als ein Programm zu kaufen? Welches Ziel bringt dich in die Umsetzung?
Lade dir hier das kurze Workbook für deine nächsten Ziele herunter.
In meinem Newsletter Embodied Inspiration erhältst du rechtzeitig Bescheid, wenn wieder der nächste Workshop zur gemeinsamen Besprechung und persönlichen Umsetzung geplant ist.
Ein separater Workshop für Ziele ist als Aufzeichnung bei Embodied Core Flow übrigens schon mit dabei. Hast du Lust, jetzt loszulegen?
Was sich in 90 Tagen oder 12 Wochen realistisch verändern kann
Dieses Jahr habe ich eine Kleinigkeit bei Embodied Core Flow verändert: Du hast eine Mindestlaufzeit von drei Monaten anstatt wie letztes Jahr 1 Monat. Jetzt im April, während ich diesen Beitrag schreiben, überlege ich, ob die Mindestlaufzeit nicht demnächst auf 12 Monate steigen soll.
Der Grund dafür ist: Du hast für dich ein noch größeres Commitment, wenn die Laufzeit von Anfang an länger ist und damit hast du auch langfristig bessere Ergebnisse.
Du gehst über ein einfaches Ausprobieren hinaus und nimmst dich und dein Training ernst.
In 12 Wochen kann körperliche so viel passieren. Für manche ändert sich aber erst später etwas, vielleicht erst nach sechs Monaten, selbst wenn andere schon nach zwei Wochen Training die ersten Veränderungen und Erfolge für ihren Beckenboden spüren. Darum lohnt es sich, von Anfang an ein Bewusstsein dafür zu haben.
Meine Erfahrung zeigt: Viel hilft hier tatsächlich viel. Obwohl wir auch Regeneration brauchen. Bessere Ergebnisse beziehungsweise schnellere Ergebnisse haben diejenigen, die etwas 3-6x pro Woche üben. Aber auch 5 Minuten machen schon einen kleinen Unterschied, wenn du bisher gar nicht in Bewegung warst. Auch1 Training pro Woche ist toll, wenn du es jede Woche machst.
Das könnte sich verändern:
- Dein Beckenboden wird besser durchblutet. Das kann die Kontinenz verbessern und auch dazu führen, dass du deinen Beckenboden besser wahrnimmst.
- Deine Haltung verbessert sich. Das entlastet deinen Beckenboden und kann Senkungs-Symptome verringern.
- Du fühlst dich ausgeglichener, weil du dir regelmäßig Zeit für dich nimmst.
- Du stabilisierst deine Gelenke und wirst gleichzeitig beweglicher.
- Du fühlst dich fitter und dein Alltag wird leichter, weil dein Körper tiefer atmet, mehr Sauerstoff bekommt und du mehr Muskeln hast.
- Du hast weniger Verspannungen.
- Du schläfst besser.
- Du vertraust deinem Körper mehr
- Du fühlst dich nicht nur körperlich stabiler, sondern aus die heraus fühlst du dich immer mehr wie du selbst.
Wie lang muss ich dranbleiben?
Optimalerweise hörst du nach deinem Trainingseinstieg bis zum Lebensende nie wieder mit dem Training auf. Viele der typischen Alterserscheinungen haben wir nicht weil wir älter werden, sondern weil wir uns zu wenig bewegen.
Dein Training wird sich natürlich über die Jahre verändern. Aber einmal angefangen, sollten wir für immer dranbleiben. Wie beim Zähneputzen. Das führen wir auch bis zum Ende fort, weil die Zähne Pflege brauchen. Der Rest des Körpers braucht auch Pflege und Bewegung ist ein sehr wichtiger Teil davon.
Bist du bereit, eine Woche bei Embodied Core Flow zu schnuppern?















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