Nur du und deine Matte. Du bewegst dich für dich, weil es sich gut anfühlt, nicht um zu gefallen. Nicht um deinen Körper zu formen. Nicht für eine Kilo-Zahl auf der Waage.
In diesem Moment, wenn du dich darauf fokussierst mit deinem Atem deinen Brustkorb auszudehen, spürst du:
Es ist sicher, Raum einzunehmen.
Es fühlt sich gut an, mir meinen Raum in meinem ganz eigenen Leben zurück zu holen.
Jeder weiterer Atemzug fühlt sich ein bisschen sicherer und normaler an.
Es ist genau richtig und normal, wenn dein Bauch in der Vorwärtsbeuge Falten macht, wenn die Füße im Einbeinstand wackeln und die Arme beim Stützen müde werden oder wenn die Handgelenke dabei zwicken.
Während du Woche für Woche deinen Körper immer wieder durch den Raum bewegst, merkst du immer mehr:
Es ging nie wirklich darum, die eine beste Übung für deinen starken Beckenboden zu finden.
Es geht meistens viel mehr darum, dass du dich selbst in diesem Moment annimmst, damit du loslassen kannst.
Wenn du beim Training keine Performance mehr ablieferst, sondern einfach du selbst bist und dich so bewegst, wie es sich gerade für dich persönlich gut anfühlt, egal was andere von dir denken könnten, egal ob du deine Bewegung „richtig“ ausführst,
dann kann dein ganzes System loslassen.
Deine Schultern lassen vielleicht gar nicht locker, weil du die beste Übung machst, sondern weil du dich während der Übung genau richtig fühlst.
Dein verspannter Beckenboden lässt vielleicht nicht nur wegen der schönen Übung los, sondern weil du dich bei mir so wohl fühlst, so dass du dich nicht mehr schämst und nicht mehr unzulänglich fühlst.
Ich zeige dir, dass Bewegung und Sport dir Energie geben können und dass du damit selbstwirksam deine eigene Energie steuern kannst.
Sogar, wenn du damals im Schulsport immer als Letzte in die Mannschaft gewählt wurdest, nie den Basketball-Korb getroffen hast und bisher einfach noch keinen Spaß beim Sport hattest. Bisher.
Du kannst Freude an Bewegung finden, selbst wenn du glaubst, du seist zu unbeweglich für Yoga.
Du kannst deine körperlichen Ziele erreichen, selbst wenn du nicht ständig über deine Grenzen gehst.
Es gibt ein breites Feld zwischen Nichtstun und völliger Verausgabung. Und genau dort, wo Bewegung noch leicht ist und dich ganz sanft an den Rand deiner Komfortzone bringt, dir den Raum lässt immer wieder einzuchecken was dir persönlich gerade gut tut und dich ermutigt, das dann auch zu tun, dort befindet sich Embodied Core Flow.
Warum 90 Tage dein Leben verändern – der 21-Tage-Mythos
Warum wir alle zu kurz denken Lange habe ich es selbst immer wieder gesagt: Nach 21 Tagen hast du eine neue Routine, bis dahin musst du nur dranbleiben. Darum gibt es meine kleinen Einstiegs-Programme für Bewegung und Beckenboden: 20x5 - Beckenboden Daily und 24...














0 Kommentare