Dieses Jahr habe ich den 31. Oktober mit einem Frauenkreis mit Cacao und Meditation begangen. Das keltische Fest steht für den Abschluss des alten keltischen Jahres und für den Beginn des neuen Jahres. Man sagt, dass an diesem Tag die Schleier zwischen den Welten besonders dünn sind und man deshalb ganz besonders gut mit Verstorbenen und Ahnen kommunizieren kann.
Darum haben wir uns in Fürstenwalde zur Ahnen-Meditation getroffen und gelauscht, welche Botschaft unsere Vorfahrinnen für uns haben.
Ich selbst habe schon in den Tagen vorher und auch danach einen wahnsinnigen Aufräum- und Aussortier-Wahn. Ich habe über die Jahre gelernt, mich an Chaos nicht mehr aufzureiben und so hat sich vieles angesammelt.




Während ich an einigen Tagen viel Papier entsorgte, habe ich in der Ferienwoche, als ich mal weniger Trainingstermine hatte in mich gehört und mir selbst gelauscht:
Was von dem, was ich tue, mache ich, weil ich es will?
Was tue ich – zum Beispiel welche Fortbildungen mache ich – , um mir selbst oder anderen etwas zu beweisen?
Wer gebe ich vor zu sein und welche Teile von mir verstecke ich noch?
Im Alltag, wenn der Morgen oft gleichzeitig beginnt mit Kindern, die schon wach sind, wenn der Tag bestimmt wird von der Schule und meinen Trainingsterminen, dann entsteht oft eine Gewohnheit, ein Trott, an dem ich oft gar nicht mehr nachfrage: Will ich das noch so wie es gerade läuft? Passiert es, weil es Routine ist, oder weil ICH es WILL?
In der Ferienwoche pausieren meine Kurse und ich habe jetzt im November wieder etwas losgelassen, was mich schon länger unbewusst beschäftigt. Ich merke schon lange, dass da noch so viel mehr in mir schlummert als „nur“ Trainerin und Beckenboden-Expertin zu sein.
Im Oktober bekam ich die Email von der Bebo®-Zentrale, dass ich meiner Fortbildungspflicht für dieses Jahr noch nicht nachgekommen bin. Also schaute ich mir wieder die interessanten Fortbildungen an, verglich die Termine mit meinem Kalender, schaute auf mein Konto, fragte bei meiner spirituellen Ausbilderin, wann denn diese andere Ausbildung sei, damit sich die Termine nicht überschneiden. Und während diese Prozesses merkte ich: Ja, ich bin dankbar für alles, was ich bei Bebo® gelernt habe. Und trotzdem zieht es mich gerade so viel mehr in die Heilerinnen-Richtung. Obwohl die Fortbildungs-Termine sich nicht überschnitten haben merkte ich: Es ist etwas Neues dran. Natürlich interessiert mich weiterhin der Beckenboden, der gesunde, starke und stabile Körper. Er ist für mich die Voraussetzung für alle andere Stärke. Und gleichzeitig ist mir bewusst, dass ganz viele unserer körperlichen Befindlichkeiten und unserer Probleme im Leben im Unbewussten liegen. Ich habe schon so viele Geschichten gehört, die für mich der Beweis sind: Es gibt mehr als das, was wir uns logisch mit Denken erklären können.
Ich habe zum 2.11. meine Bebo®-Mitgliedschaft gekündigt. Das ist dieses Jahr meine zweite Lizenzgeberschaft, die ich gekündigt habe. Ich habe von Seiten der Bewegung jetzt „nur noch“ die Restore Your Core®-Lizenz und plane auch, hier noch lange Mitglied zu bleiben.
Diese Kündigung fühlt sich nicht so krass an, nicht so sehr nach Verlust und Abschied an wie Anfang des Jahres meine Kündigung bei fitdankbaby®. Entweder habe ich jetzt Übung im Kündigen, oder vielleicht weiß ich mittlerweile einfach besser, was ich brauche und will, bin innerlich gewachsen. Und mit fitdankbaby® war ich emotional viel tiefer und auch zeitlich länger verbunden.
Einer der Gründe, warum diese Frage nach meinem Warum immer wieder hochkommen ist diesen Monat: Ich erziele mit meinem Nebeneinkommen übers automatisierte Copy-Trading (also Nichtstun) mehr Einkommen, als mir durch meine Selbständigkeit nach Abzug der Ausgaben und Versicherungen übrig bleibt. Einerseits bitter und gleichzeitig sehr erleichternd. Da stelle ich mir natürlich die Frage: Was darf bleiben, was darf gehen?
Wenn das Geld bedingungslos fließt, dann spätestens erlaube ich mir weniger Stress und Tun und Hustle.
Trotzdem bleiben meine Kurse und Frauenkreise, obwohl manche davon wirtschaftlich immer noch nicht wahnsinnig lukrativ sind, denn ich liebe meine Arbeit. Nur meinen Alltag gestalte ich in Zukunft vielleicht noch bewusster.
Beiträge, die ich im Oktober veröffentlicht habe
Ich habe wieder regelmäßig gebloggt und bleibe dabei!
- Beckenboden-Training in den Wechseljahren: Warum es nicht so anders ist, wie du glaubst
- Warum Beckenboden-Training OHNE Anspannen? Was ist mit Kegel-Übungen?
- Monatsrückblick September: Du bist gut genug, auch wenn du nichts tust.
- 7 Strategien, die deinen Beckenboden aktivieren, OHNE dass du ihn bewusst anspannen musst.
Was sonst noch im Oktober los war
- Ich war Joggen.
- Ich war Seilspringen.
- Ich habe auf Instagram eine neue Serie zur Beckenboden-Tauglichkeit von Bewegungen und Übungen gestartet inspiriert von Judith Peters und gleichzeitig habe ich völlig losgelassen, immer mehr und mehr zu machen.
- Ich habe viiiiel Cacao getrunken.
Was im November auf uns wartet
- eine weiterer Frauenkreis Cacao & Flow in Fürstenwalde am 28.11.2026 am Nachmittag
- Restore Your Core® in Bad Saarow ist NICHT zustande gekommen wegen zu geringer Teilnehmerinnen-Zahl, aber ich führe eine Warteliste und melde mich ab 5 Teilnehmerinnen.
- Ich denke es ist Zeit für einen weiteren Online-Einsteigerinnen-Workshop und gleichzeitig merke ich, dass ich ein etwas anderes Programm möchte als bei den letzten Core, Floor & More -Workshops. Irgendetwas wird kommen, wie so oft recht spontan 😀 Am besten abonnierst du meinen Newsletter, wenn du ihn noch nicht bekommst und folgst mir auf Instagram.
- Ich habe noch Platz für eine regelmäßige 1:1-Begleitung in ThetaHealing®. Es geht um innere Blockaden-Lösung durch Meditation und Gespräch in diesem Zustand zwischen Wachsein und Träumen – ganz ohne Bewegung. Schreibe mir mit deinem Thema (privat oder beruflich) und ich mach dir einen Vorschlag zur Zusammenarbeit.















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